Es geht weiter. Diesmal auch eine ganz simple Übung, wie ich finde aber super effektiv! Ich reite sie im Training ganz oft, nicht immer in dem Rahmen, aber in vielen unterschiedlichen Variationen.

Es geht um‘s „aus der Ecke kehrt“ mit einem zusätzlichen Schenkelweichen.
Ergänzend könnt ihr noch eine Volte reiten.
Super ist die Übung zum Beispiel für Überhänge, sprich Antraben oder -galoppieren sobald ihr im Schenkelweichen ein gutes Gefühl habt. Für meine Westernreiter Vll noch wichtig: keinen Sidepass, sonder wirklich Schenkelweichen, d.h. Die Vorhand führt. Sonst ist es ein bisschen schwierig für euer Pferd mit dem Angaloppieren. Nicht unmöglich, aber schwierig. 

Wenn das Vll noch zu schwer ist für den Übergang, dann bietet sich die Volte an.
Also nach dem Schenkelweichen noch eine Volte und daraus dann den Übergang reiten.
Bitte reitet hierbei so viele Volten wie nötig un ein durchlässiges Pferd zu haben. Die Volte hat wenig Effekt, wenn euer Pferd dabei noch mehr Körperspannung verliert. Das ist nicht schlimm, aber hilft gar nicht für den Übergang. Lieber 2-3 Volten reiten und dann einen schöner Übergang.

Und noch ein Wörtchen zum Schenkelweichen:
Bitte nicht immer bis zur Bande! Fühlt genau hin und belohnt Euer Pferd für gute Schritte, indem ihr es danach entlasst. Es gibt nichts dooferes für das Pferdehirn, als zu lernen, dass es darum geht irgendWIE zur Bande zu kommen. Wir wollen ja dass es versteht WIE wir es gerne hätten. Wenn es das (durch die Belohnung) verstanden hat, wird es euch immer schneller und immer länger das geben. Und irgendwann könnt ihr so lange ihr wollt ein ordentliches Schenkelweichen reiten, aber am Anfang spielt die Dauer ABSOLUT KEINE ROLLE!

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